Ob von Industrie 4.0 in Deutschland, von der Fabrik der Zukunft in Frankreich, von der Smart Factory in den USA oder von Made in China 2025 in China die Rede ist – es geht immer um dasselbe! Es ist die vierte industrielle Revolution.
Diese vierte Revolution zielt darauf ab, neue Technologien in der Industrie umzusetzen. Diese Technologien sind miteinander vernetzt und bilden die Industrie 4.0.
Sie verändern die Art und Weise, wie Arbeit in einem Unternehmen verstanden wird. Morgen werden Mitarbeitende nicht mehr dieselben Aufgaben haben wie heute.
Laut einem Bericht von Dell und dem „Institute for the Future“ existieren 85 % der Arbeitsplätze des Jahres 2030 noch gar nicht.
Internet der Dinge (IoT), automatisierte Roboter und Augmented Reality (AR)
Unternehmen versuchen, je nach Bedarf unterschiedliche Technologien zu integrieren. Sie sind im Alltag oft bereits weit verbreitet, setzen sich in der Industrie aber nur schwer durch.
Das Internet der Dinge und eingebettete Sensoren ermöglichen es, enorme Datenmengen in den entlegensten Winkeln einer Fabrik zu erfassen. Sensoren sind heute günstiger, kleiner, präziser und energieeffizienter.
Diese Sensoren lassen sich beispielsweise in Produktionssystemen für die **vorausschauende Wartung**, an Produkten für eine bessere **Rückverfolgbarkeit** und in der PSA einsetzen, um die Arbeitsbedingungen der Bediener zu verbessern.
Auch autonome Roboter befinden sich in voller Expansion! Sie werden seit einigen Jahren in der Industrie eingesetzt und haben ihre Effizienz bewiesen. Sie entlasten den Bediener und ermöglichen es, ihn für wertschöpfendere Aufgaben einzusetzen. Sie sind ein Baustein auf dem Weg zu einer automatisierten Logistik.
Augmented Reality und Virtual Reality
Dank Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) können Mitarbeitende sich viel schneller weiterbilden und effizienter arbeiten. Sie können Informationen am richtigen Ort zur richtigen Zeit einsehen, um leistungsfähiger zu sein.
Augmented Reality wird vor allem die Interaktion zwischen Mitarbeitenden und ihrer Umgebung verbessern.
Virtual Reality wiederum ermöglicht es, ein Objekt oder eine komplexe Situation viel leichter zu erfassen.
Auch die additive Fertigung steht in der Industrie im Mittelpunkt des Interesses. Sie eignet sich besonders für kleine und mittlere Serien.
Unternehmen wie Safran oder Airbus setzen sie bereits ein, um komplexe Teile herzustellen, die mit konventionellen Verfahren (Zerspanung, Gießerei, Schmieden usw.) nicht realisierbar sind. Dank dieser Technologie lassen sich neue Formen und neue Werkstoffe für die Produkte von morgen in Betracht ziehen.
Informationssysteme (ERP, CRM, CAM)
Revolutionär ist die Industrie 4.0 jedoch vor allem bei den Informationssystemen. Jedes Unternehmen wird über eine Cloud verfügen, in der alle Informationen gespeichert und verarbeitet werden.
Diese Cloud verbindet alle Systeme des Unternehmens, zum Beispiel: Einkauf, Produktion, Supply Chain, Marketing usw.
So werden die verschiedenen Softwarelösungen für ERP (Enterprise Resource Planning), CRM (Customer Relationship Management) oder CAM (Computer Aided Manufacturing) miteinander interagieren.
Dadurch kann das Unternehmen äußerst reaktionsschnell sein, effizient kommunizieren und die Kundenbedürfnisse bestmöglich erfüllen.
Diese Technologien sind zahlreich und greifen auf verschiedene Forschungsbereiche zurück: Informationssysteme und eingebettete Systeme, Sensorik, Werkstoffe, künstliche Intelligenz usw.
Alle diese Technologien kommunizieren miteinander und sind untereinander verknüpft. Erst das Gesamtsystem bildet die Industrie 4.0.
Die Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution.
Sie greift auf zahlreiche innovative Technologien zurück, etwa: **additive Fertigung**, Data Mining, **Cloud**, IoT (Internet of Things) oder auch **Augmented und Virtual Reality**.
Diese Technologien sind voneinander abhängig und werden die Arbeitsmethoden von morgen grundlegend verändern.
Das Unternehmen profitiert dadurch von Produktivitätsgewinnen, bietet bessere Arbeitsbedingungen und steigert seine Wettbewerbsfähigkeit.
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