Die vierte industrielle Revolution, auch **Industrie 4.0** genannt, wurde durch die **Digitalisierung der Unternehmen** möglich. Der Übergang von traditionellen Methoden zu digitalen Lösungen hat die Funktionsweise von Unternehmen grundlegend verändert, indem Technologie in jeden Schritt der **Produktionsprozesse** Einzug hielt. Die Optimierung von Verfahren mithilfe künstlicher Intelligenz ist heute in der Industrie gängige Praxis und sorgt für eine deutliche Steigerung der Gesamtleistung.
Digitalisierung und künstliche Intelligenz: Definitionen
In diesem Artikel erläutern wir die Folgen dieses **digitalen Wandels** sowie einige der digitalen Tools, die in Unternehmen unverzichtbar geworden sind. Doch zunächst: Was ist Digitalisierung?
Digitalisierung ist ein Verfahren, das darauf abzielt, traditionelle Prozesse mithilfe digitaler Technologien zu transformieren, um sie leistungsfähiger zu machen. So wurden beispielsweise Ladengeschäfte durch Onlineshops oder Messen durch Webforen ersetzt. Ihre Bedeutung ist untrennbar mit der der **Digitalisierung im Sinne der Datenerfassung (Numerisierung)** verbunden.
Die Digitalisierung stützt sich insbesondere auf **das IoT (Internet of Things bzw. Internet der Dinge)**, das die Fernüberwachung von Maschinen oder auch vorausschauende Wartung ermöglicht.
**Künstliche Intelligenz** wiederum besteht darin, Technologien einzusetzen, die es Maschinen ermöglichen, eine Form **echter Intelligenz** zu zeigen.
Ein digitaler Wandel, der für Unternehmen unverzichtbar ist
Digitalisierung und KI haben die Industrie revolutioniert, indem sie den **digitalen Wandel der Unternehmen** möglich gemacht haben. Dieser digitale Wandel ist heute unverzichtbar, um der Konkurrenz standzuhalten und ein deutliches Wachstum anstreben zu können.
Denn er ermöglicht den **Abbau räumlicher und zeitlicher Barrieren**: Man kann jederzeit mit allen Mitarbeitenden kommunizieren, auch wenn diese sich in anderen Ländern befinden. So können Sie sich mit Ihrem gesamten Team austauschen, als würden Sie im selben Raum arbeiten – selbst unterwegs, dank **mobiler Anbindung**.
Wie digitalisieren Sie Ihr Unternehmen?
Um Ihr Unternehmen zu digitalisieren, gilt es, die verfügbaren digitalen Tools zu nutzen, etwa Websites, mobile Anwendungen, Branchensoftware oder auch Newsletter, um das gesamte Unternehmen und seine **Steuerung** zu digitalisieren.
Je nach Art Ihrer Branche kann es sinnvoll sein, diese Tools einzuführen:
- Die visuelle Identifikation: Tools zur visuellen Identifikation sind sehr nützlich, um schnell auf das Datenblatt einer identifizierten Anlage zuzugreifen. Hier hilft die KI dabei, die Bestände besser zu verwalten, benötigte Teile schnell zu bestellen und auf Wartungsverfahren zuzugreifen.
- Die vernetzten Objekte: Sie verbessern den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden im Unternehmen drastisch. Zu den am häufigsten eingesetzten vernetzten Objekten zählen:
- Marker und Sonden: Sie sind beispielsweise nützlich, um die Frische eines Frischprodukts zu prüfen oder den Füllstand einer Mulde zu kontrollieren. Bluetooth-Etiketten: Sehr nützlich in Lagerhallen, ermöglichen sie die Geolokalisierung von Anlagen.
Um die digitale Transformation in der Industrie zu verankern, ist es außerdem unerlässlich, eine digitale Kultur in den Teams zu etablieren und ein **Change-Management** zu betreiben, damit alle Mitarbeitenden in die Industrie 4.0 eingebunden sind.
Industrie und Umwelt: Digitalisierung im Dienst eines „grüneren“ Unternehmens
Eines der Hauptziele unseres Jahrhunderts ist die **Dekarbonisierung der Industrie**. Digitalisierung und künstliche Intelligenz sind dafür sehr vielversprechende Werkzeuge. Denn manche digitalen Tools können den Energieverbrauch senken oder den Materialbedarf verringern und damit zu einer **Abfallreduzierung** beitragen.
Zu diesen Tools zählen zum Beispiel:
- Die numerische Simulation: Sie ermöglicht es, den Energiebedarf der verschiedenen Prozesse der Fabrik im Voraus zu bewerten, um mögliche Verluste zu erkennen und so den **Verbrauch** zu optimieren.
- Die Messsensoren: Anhand der von ihnen erfassten Daten lassen sich Verbrauch und Emissionen der einzelnen Stationen der Produktionskette präzise und im Zeitverlauf darstellen. Das verbessert langfristig die Energiekontrolle bei sehr energieintensiven Stationen.
- Die Tools für vorausschauende Wartung: Sie ermöglichen es, Systemausfälle vorherzusagen, bevor sie eintreten, und so die **Anlagen** besser zu warten, die dadurch länger halten.
- Die Business-Intelligence-Software: Sie ermöglicht ein besseres Ressourcenmanagement und trägt so zur Verringerung von Verschwendung und zum **Recycling von Materialien** bei.
Da diese Tools mehr **Reaktionsfähigkeit** und höhere Flexibilität ermöglichen und zugleich die Produktions- und **Lieferzeiten** verkürzen, ist in Frankreich seit einigen Jahren auch von **Reindustrialisierung (Relokalisierung)** die Rede. Denn die Vorteile der Verlagerung von Unternehmen in Länder mit niedrigeren Arbeitskosten werden seit dem Aufkommen der **Fabriken 4.0** infrage gestellt. Diese Relokalisierung trägt zur **Dekarbonisierung der Industrie** bei, indem sie kürzere Lieferketten fördert.
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